Begriffe rund um die Erste Hilfe


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M

Monitoring

Überwachung des Patienten. Hier ist vor allem die Überwachung mit Geräten (z.B. EKG und Blutdruck) gemeint. Dabei wird zwischen nichtinvasivem und invasivem Monitoring unterschieden. Die Sensoren für nichtinvasives Monitoring sind von aussen auf den Patienten aufgebracht (z.B. EKG, Blutdruckmanschetten oder Fingerclips). Beim invasiven Monitoring, wie es in der Intensivmedizin eingesetzt wird, werden zusätzlich Katheter in den Patienten eingeführt. Hiermit können z.B. unter anderem der Blutdruck kontinuierlich in der Arterie überwacht oder der Hirndruck gemessen werden.

Quelle: Weimann, T.: Marktanalyse im Rahmen der Markteintrittsstrategie dargestellt am Beispiel eines bodengebundenen Intensivtransportsystems im Kanton Zürich

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N

NAW

Notarztwagen. RTW zusätzlich mit einem Notarzt besetzt. Aufgrund der höheren Flexibilität wird fast ausschliesslich nur noch das Rendez-vous-System eingesetzt.

Quelle: Weimann, T.: Marktanalyse im Rahmen der Markteintrittsstrategie dargestellt am Beispiel eines bodengebundenen Intensivtransportsystems im Kanton Zürich

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NEF

Notarzteinsatzfahrzeug, in der Schweiz in einigen Kantonen auch Notfalleinsatzfahrzeug. Ein Sonderfahrzeug für den Rettungsdienst für den Notarzt (in einigen Kantonen auch Anästhesiepflegefachpersonal) sowie die medizinisch-technischen Ausstattung.

Quelle: Weimann, T.: Marktanalyse im Rahmen der Markteintrittsstrategie dargestellt am Beispiel eines bodengebundenen Intensivtransportsystems im Kanton Zürich

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Notarzt

Mit Notarzt ist für die Schweiz der Notarzt SGNOR als Facharzt für präklinische Notfallmedizin gemeint. Die Weiterbildung zum Notarzt SGNOR erfordert 3 Jahre klinische Tätigkeit. Diese gliedern sich wie folgt:
1 Jahr Allgemeine Innere Medizin oder 1 Jahr Kinder- und Jugendmedizin oder 1 Jahr operatives Fachgebiet
1 Jahr Anästhesiologie
3monatige hauptamtliche Tätigkeit (entsprechend 60 Arbeitstagen) auf einer Notfallstation an einem Spital Kat. A oder B (Chirurgie oder Allgemeine Innere Medizin) oder an einem Zentralen Spital (Pädiatrie)
3monatige hauptamtliche Tätigkeit (entsprechend 60 Arbeitstagen) in Intensivmedizin. Anerkannt sind Intensivstationen, deren Leiter im Besitz des Facharzttitels Intensivmedizin sind.
Des weiteren müssen folgende Kurse absolviert werden:
-ein von der SGNOR anerkannter Notarztkurs
-ACLS-AHA (international zertifizierter Kurs zu Herznotfällen)
-PALS-AHA (international zertifizierter Kurs zu Kindernotfällen)
-50 Notarzt-Einsätze bei Patienten mit einer potentiellen Lebensbedrohung unter Supervision geleistet

Quelle: Weimann, T.: Marktanalyse im Rahmen der Markteintrittsstrategie dargestellt am Beispiel eines bodengebundenen Intensivtransportsystems im Kanton Zürich

Entry link: Notarzt

Notfallarzt

Diensthabender Arzt für allgemeine medizinische Notfälle ausserhalb der Öffnungszeiten des Hausarztes, die nicht lebensbedrohlich sind und/oder den Rettungsdienst erfordern.

Ein Notfallarzt ist kein Notarzt, der über den Rettungsdienst angefordert werden kann.

Im Kanton Zürich ist die kantonale Telefonnummer für den Notfallarzt (24h, Ärztefon) die 0800 - 336655. Andere Kantone haben den Notfalldienst regional oder über andere Anbieter geregelt.

Entry link: Notfallarzt

P

Pandemie

Unter einer Pandemie versteht man die länderübergreifende, globale Verbreitung einer Infektionskrankheit. Die Pandemie steht damit im Gegensatz zur örtlich beschränkten Epidemie.

Damit eine Pandemie entstehen kann, sind im wesentlichen drei Bedingungen notwendig:

  • Es taucht ein neuer pathogener Erreger bzw. eine neue Erregervariante auf.
  • Der Erreger infiziert Menschen und ruft bei ihnen eine ernsthafte Erkrankung hervor.
  • Der Erreger breitet sich leicht und nachhaltig unter Menschen aus.
Quelle: https://flexikon.doccheck.com/de/Pandemie
Tags:
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R

Reanimation

Unter Reanimation versteht man die Wiederbelebung eines Patienten nach dem Auftreten eines Kreislaufstillstands bzw. Atemstillstands.

Quelle: https://flexikon.doccheck.com/de/Reanimation
Entry link: Reanimation

Rendez Vous-System

„Zusammentreffen des Notarztes (i.d.R. mit Notarzteinsatzfahrzeug) und des Rettungsdienstes am Notfallort.“

Quelle: Weimann, T.: Marktanalyse im Rahmen der Markteintrittsstrategie dargestellt am Beispiel eines bodengebundenen Intensivtransportsystems im Kanton Zürich

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Rettungsdecke

Bei der Rettungsdecke handelt es sich um eine Folie, die im Rahmen der Ersten-Hilfe eingesetzt wird, um Verletze vor Temperatur und Nässe zu schützen.

Die Rettungsdecke ist nur sehr dünn und transparent, aber gut isolierend und wasserfest. Sie besteht aus reißfesten Material (Polyester-Folie) und ist auf beiden Seiten mit einer Aluminiumschicht überzogen. In der Regel dient die Decke zum Schutz vor Kälte, z.B. zur Verhinderung der Unterkühlung des Verletzten. Dazu wird die silberne Seite, welche Wärmestrahlung reflektiert, als Innenseite verwendet.

Eine Rettungsdecke gehört zum Inhalt eines Verbandskastens.

Quelle: https://flexikon.doccheck.com/de/Rettungsdecke
Entry link: Rettungsdecke

Rettungsdienst

Der Rettungsdienst hat nach die öffentliche Aufgabe der Gesundheitsfürsorge und Gefahrenabwehr. Er untergliedert sich in Notfallrettung und Krankentransport. Er wird durch die Kantone reglementiert, wobei der IVR Minimalstandards festlegt. Eine Zertifizierung durch den IVR ist in den meisten Kantonen eine Voraussetzung für die Betriebsbewilligung.

Der Rettungsdienst ist schweizweit über die Telefonnummer 144 erreichbar.

Entry link: Rettungsdienst


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